Als Bens Verlobte Nancy nur sechs Wochen nach der Geburt ihrer Drillinge verschwand, blieb er allein zurück, um drei Töchter großzuziehen. Eine Notiz unter der Kaffeemaschine, ein stiller Abschied – und dann nichts mehr: keine Anrufe, keine Erklärungen. Panik und Trauer machten sich breit, doch Ben hatte keine Zeit, zusammenzubrechen; seine Mädchen brauchten ihn. Mit der Hilfe seiner Eltern meisterte er schlaflose Nächte, Fütterungen und aufgeschlagene Knie und wurde zum Anker, den seine Töchter brauchten.

Im Laufe der Jahre wuchsen Lizzie, Emmy und May zu außergewöhnlichen kleinen Menschen heran. Lizzie war mutig, Emmy nachdenklich und stark, und May sanft und bodenständig. Ben versuchte es erneut mit dem Dating, doch nichts konnte die Bindung ersetzen, die er mit seinen Töchtern teilte. Er erkannte, dass es mehr als genug war, ihr Vater zu sein – es war alles.
Neun Jahre später kehrte Nancy zurück und behauptete, sie habe einer kontrollierenden Situation im Ausland entkommen wollen und wolle wieder Kontakt aufnehmen. Doch Ben hatte inzwischen ein Leben, ein Zuhause und eine Familie ohne sie aufgebaut. Als sie das Sorgerecht beantragte, entschied das Gericht zugunsten Bens. Später gab sie sogar zu, dass ihre Rückkehr ein Fehler gewesen sei.

Bens Töchter trösteten ihn: „Wir haben dich immer noch, und das ist mehr als genug.“ Diese einfache Wahrheit hatte mehr Gewicht als jede juristische Entscheidung. Um das zu feiern, gönnte er ihnen ein Wochenende voller Freude – ein Besuch im Nagelstudio, gefolgt von Disneyland – und sah zu, wie sie lachten, auf den Fahrgeschäften schrien und die Liebe und Stabilität genossen, die er ihnen gegeben hatte.

Nancys Abwesenheit hatte ihre Widerstandskraft geformt, doch Bens unerschütterliche Liebe schenkte ihnen Sicherheit, Freude und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Am Ende lernten sie, dass Liebe nicht perfekt sein muss, aber wahr sein kann, und dass tägliche Präsenz eine Familie unzerbrechlich macht.