Vor sechs Jahren verlor ein Mechaniker namens Ygritte seine Ehefrau und sein neugeborenes Kind im Krankenhaus. Seine Schwägerin Yvette, die leitende Ärztin, teilte ihm mit, dass beide gestorben seien. Von Trauer überwältigt, verbrachte er Jahre damit, mit dem Motorrad umherzufahren, um seinem Schmerz zu entkommen, und glaubte, völlig allein auf der Welt zu sein.
Eines regnerischen Tages suchte er Zuflucht in einem Restaurant. Dort kam ein verängstigtes Mädchen namens Ofelia auf ihn zu. Sie erkannte den Wolf-Aufnäher auf seiner Weste und flüsterte den Namen seiner verstorbenen Frau. Als er genauer nachforschte, fand er sie in der Nähe des Hauses ihrer Familie und sprach mit Miles, Yvettes Sohn, der inzwischen ihr gesetzlicher Vormund war.

Miles enthüllte, dass Yvette sie beide belogen hatte. Sie hatte Ofelia davon überzeugt, dass ihr Vater sie verlassen habe, während sie dem Vater fälschlicherweise erzählt hatte, dass das Baby nicht überlebt habe. Mit dieser Täuschung wollte Yvette die Familie zusammenhalten und verhindern, dass der Vater Ofelia mitnahm.
Mit der Wahrheit auf seiner Seite traf sich der Vater schließlich mit Ofelia und erzählte ihr liebevolle Erinnerungen an Ygritte. Damit begann der lange und emotionale Prozess, eine zerbrochene Familie wieder zusammenzuführen.

Die beiden fanden durch Geschichten über die Mutter, die sie beide geliebt und verloren hatten, wieder zueinander. So begannen sie, die sechs Jahre voller Trennung, Schmerz und Missverständnisse zu überwinden und gemeinsam einen neuen Anfang zu wagen.